Wenn ein Gespräch über Genuss, Leidenschaft und italienische Luxusautos geführt werden soll, gibt es eigentlich nur eine Adresse: Die «Accademia del Gusto» in Zürich.

 

Hier, mitten im Zürcher Kreis Vier, wird seit 1923 italienische Kochkunst der Superlative gelebt: Zuerst von der «Accademia Piccoli», seit 2008 als «Accademia del Gusto» unter der Führung von Mariana und Stefano Piscopo. Stefano Battiston von Maserati Schweiz sprach mit uns über freundschaftliche Kooperationen und das härteste Velorennen der Schweiz.

Vini Vergani: «We have fast cars and slow food» – kein Zitat definiert die Emilia Romagna besser, als dieser Satz. Aus Modena, wo Maserati seinen Hauptsitz hat, stammt auch der Starkoch Massimo Bottura, mit dem Maserati zusammen arbeitet. Wie muss man sich diese Partnerschaft vorstellen? 

Stefano Battiston: Dass Maserati sich derart stark mit der Welt der Gastronomie, insbesondere der italienischen, identifiziert, hat seinen guten Grund: Uns verbindet der Genuss, Handwerkskunst und die liebe zum Detail. Am letzten Autosalon in Genf haben wir mit ihm ein «Live Cooking» für Kunden und Journalisten organisiert. Abgesehen davon, dass Massimo Bottura ein herausragender Koch ist, ist er ein wahrer Künstler. Ihn «live in action» zu erlebin, ist ein einmaliges Ereignis. Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Aus diesem Grund organisieren wir immer wieder Events, in denen gutes, italienisches Essen im Mittelpunkt steht und haben in Zürich auch unseren eigenen «Bottura»…

… Stefano Piscopo, der «Accademia del Gusto».

Stefano Battiston: Genau. Zu Stefano verbindet uns mittlerweile abgesehen von unserer Zusammenarbeit auch eine sehr schöne Freundschaft. Er ist ein wahrer Glückstreffer.

Wie kam es zu dieser Partnerschaft?

Stefano Battiston: Zusammen mit unserem Sales Director, Mauro Carlucci, habe ich lange an einem Kunden-Konzept für Maserati studiert. Wir sind x-mögliche Zusammenarbeiten durchgegangen, haben an Events getüftelt und sie auch wieder verworfen. Vor etwa zwei Jahren haben wir Stefano an einem Event kennengelernt. Er hat uns sofort gefallen. Danach waren wir bei ihm in der Accademia essen und uns war sofort klar: Stefano ist unser Mann. Seit 2018 organisieren wir gemeinsam regelmässig Kundenevents in seinem Restaurant. Er verwöhnt die Gäste kulinarisch, wir organisieren einen Maserati-Limousinenservice und bringen sie nach einem genussvollen Abend sicher nach Hause.

Wenn man für Maserati arbeitet, ist man sicherlich ein grosser Autofan. Wie sind Sie eigentlich zu Maserati gestossen? 

Stefano Battiston: Durch meinen Vater, der auch in der Automobilindustrie tätig ist, habe ich die Autowelt schon früh kennen gelernt. Allerdings war – und bin – ich alles andere als ein «Autofreak». Motoren, die ganze Technik, all das hat mich nie interessiert. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, als mich mein Vater, ich war damals noch im Gymi, zum Autosalon nach Genf mitgenommen und zum Maserati-Stand geführt hat. Nachdem mir ein Verkäufer die Geschichte von Maserati erklärt hatte, durfte ich ins Auto sitzen, er hat den Zündschlüssel gedreht – und es war um mich geschehen: In dem Moment, als der Motor aufheulte, habe ich mich in die Marke Maserati verliebt. Bis es mich dann aber geschäftlich zu Maserati zog war es ein weiter weg: Über die TV-, Schmuck- und Modewelt bin ich vor einigen Jahre zur Automobilbranche gestossen. Irgendwann habe ich auch mein Dossier zu Maserati geschickt und ihnen gesagt, dass ich sofort bei ihnen einsteigen würde. Vor einigen Jahren, ich war damals noch bei einem anderen Autohändler tätig und mitten im Abschluss meines Studiums, rief mich mein jetziger Chef an. Es war ein Mittwoch, und er fragte, ob ich am Freitag bei ihnen anfangen würde zu arbeiten. Ich dachte, es sei ein Scherz aber das Angebot war ernst gemeint. Tja, und so bin ich dann auch bei Maserati gelandet. Völlig unkonventionell – was ja bestens zur Marke passt.

Sie haben zuerst aber noch einen Abstecher in die Uhrenbranche gemacht. 

Stefano Battiston: Richtig. Nach meinem Studium war ich circa ein Jahr bei IWC tätig. Bis ich erneut einen Anruf von Maserati bekommen habe. Sie wollten wissen, ob ich sie vermisse. Und wie! Denn Maserati, das ist einfach etwas anderes, das ist Familie. So bin ich dann im Januar 2017 wieder «nach Hause» gekehrt.

Unkonventionell ist auch die Tortur, das härteste Radrennen der Schweiz. Maserati ist Sponsor dieses eigenwilligen Events. Worum geht es bei diesem Rennen und wieso passt es zur Marke Maserati? 

Stefano Battiston: Velorennen haben in Italien eine lange Tradition, die Tortur passt also rein thematisch schon zu unserer Philosophie. Zudem ist die Tortur ein Rennen, wo Kraft, Ausdauer und Power im Mittelpunkt stehen. Attribute, die sich in all unseren Autos spiegeln. Alle Maseratis haben starke Motoren, sind gleichzeitig aber für lange Strecken geeignet. Und seit der Einführung des Levante haben wir in unserer Flotte auch ein Auto, das Offroad- und Velo-tauglich ist. Ein Velo kann problemlos auf das Dach oder am Heck montiert werden. Unsere Autos begleiten das 36stündige Rennen, in dem sie pausenlos im Einsatz sind um die Fahrer zu den jeweiligen Teilstrecken begleiten und natürlich sind wir auch mit einem eigenen Maserati-Team mit dabei. 


Jovanotti

Der Aufstieg vom DJ zum Millionenseller

Seine Karriere beginnt Lorenzo Cherubini aka Jovanotti (48) als Teenager in den 1980er-Jahren. Er legt als DJ in Clubs und Radios auf, moderiert später bei MTV. 27 Jahre nach seiner Album-Premiere präsentiert er sein 19. Album «Lorenzo 2015 CC» mit 30 Songs: ein fulminantes Werk, das Dance, Funk, Elektro, Pop, Afro-Beat und Soul vereint. Privat ist er seit 21 Jahren mit Francesca Valiani liiert, 2008 hat das Paar geheiratet. Sie ist «Fixpunkt meines Lebens und Grund für meine Monogamie». 1 Seine Liebe: Jovanotti mit Francesca Valiani. 2 Seine Tochter: Auf dem neue Album findet sich eine Liebeserklärung an Teresa. 3 Seine Kreativität: Jovanotti erklärt in Mailand mit Emojis sein neues Album.